WF 410 M EDUCATION4.0
Highlights
KUNZMANN’s erfolgreiche, manuelle Fräsmaschine ermöglicht mit EDUCATION4.0 neue Wege in der digitalen und interaktiven Ausbildung.
Gemeinsam mit unserem Partner WEILER haben wir das digitale Lernkonzept EDUCATION4.0 entwickelt. Es macht die Metallausbildung moderner und attraktiver.
EDUCATION4.0 ist ein nach didaktisch-methodischen Prinzipien entwickeltes System zur Unterweisung und Schulung im Bereich der Zerspanung.
Die besonderen KUNZMANN-Merkmale sind:
- Flexible, manuelle Fräsmaschine in modernem EDUCATION4.0-Design
- Solider Aufbau durch gehärtete und geschliffenen Flachführungen in allen Achsen
- Manuelle Handräder in allen Achsen
- Mehr Komfort durch elektronisches Handrad
- Energiesparend durch automatische Abschaltfunktion
- Wartungsfreundlich dank automatischer Zentralschmierung und freistehendem Kühlmittelbehälter
- Digitales Dashboard StateViewer Premium sorgt für Überblick in der Werkstatt
- Zugangsberechtigungen je nach Ausbildungsstand zentral digital verwalten
- virtuelle Lerninhalte (Option) für Schulungsräume und unterwegs, basierend auf den Daten des digitalen Zwillings der Maschine
- Spielerische Wissensvermittlung durch Hybrid Learning Package (Option) und Gamification
| weitere EDUCATION4.0-Funktionen unserer interaktiven Tutorials im Überblick | |||
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| Automatischer Achsvorschub | Manuelle Bedienung X-Achse | Verwendung Fräserschutz | Gesamtaufbau der Maschine |
| ARBEITSBEREICH | |
| Längs | 410 mm |
| Quer | 350 mm |
| Vertikal | 450 mm |
| Hauptantrieb (100%/25% ED) | 7,5/13 kW |
| Drehzahlbereich | 1-4.500 U/min |
| Werkzeugaufnahme | SK 40 DIN ISO 7388-1 (ehemals DIN 69871) |
| Vorschubbereich | 5 m/min |
| Anzeige/Streckensteuerung | TNC7 go |
| Gewicht | ca. 1.950 kg |
| Winkeltisch, starr | |
| Aufspannfläche | 650×375 mm |
| T-Nuten | 5 x 14 H 7 |
| Tischbelastung | 250 kg |
Universal-Kipp-Schwenktisch
Mit dem kipp- und drehbaren Schwenktisch können Sie das Werkstück in verschiedenen Winkellagen positionieren. Die Verstellung erfolgt manuell, wobei der Drehwinkel der Aufspannplatte zusätzlich digital angezeigt wird.
- in 3 Achsen einstellbar
- drehbar 360°
- schwenkbar +/-30°
- kippbar von der Maschine 15°, gegen die Maschine 35°
- Tischfläche 650 x 395 mm
- 6 T-Nuten 14 H7 (Abstand 63 mm)
- Zentrierbohrung 32 mm
- max. Tischbelastung 220 kg
Elektronisches Handrad
Das tragbare Handgerät ermöglicht es dem Bediener näher am Arbeitsbereich der Maschine zu sein, z. B. um die Maschine exakt einrichten zu können.
Im Gehäuse sind Achstasten sowie Tasten für Vorschübe und Funktionstasten integriert.
Horizontalspindel und Gegenhalter
Für die Horizontalbearbeitung können Sie den Vertikalfräskopf auf einem dafür vorgesehenen Arm einfach vom Oberschlitten trennen und sicher wegschwenken.
Der Gegenhalter ist eine zusätzliche Einrichtung für das Horizontalfräsen.
Er ermöglicht den Einsatz eines langen Fräsdorns mit einem oder mehreren Scheibenfräsern bis Durchmesser 150 mm.

Minimalmengenschmierung
Anstelle der herkömmlichen Kühlung mit Kühlschmierstoffen kann die Kühlschmierung von Werkzeugen auch mit einem Öl-/Luft-Gemisch über spezielle Kühlmitteldüsen erfolgen.
Diese Technologie ermöglicht eine praktisch trockene und entsorgungsfreie Bearbeitung.

Tastkopfsysteme
Schaltende 3-D-Tastsysteme vereinfachen zusammen mit den Antastzyklen der Steuerung die Rüst-, Mess- und Kontrollfunktionen bei der Bearbeitung von Werkstücken.
Werkzeugvermessung
Über Zyklen der Steuerung können folgende Werkzeugwerte automatisch exakt erfasst werden:
- Werkzeuglänge
- Werkzeugradius
- Werkzeugverschleiß
Streckensteuerung HEIDENHAIN TNC7 go

Die WF 410 M ist eine handgesteuerte Maschine mit einer einfach zu bedienenden Streckensteuerung und einem 16-Zoll-Touch-Bildschirm.
Die Bedienung erfolgt werkstattfreundlich über Dialoge, Zyklen und grafische Hilfen.
Programmierung: Die Steuerung nutzt komfortable Klartext-Dialogbefehle, vergleichbar mit anderen Heidenhain CNC-Steuerungen.
Sicherheitsfunktion: Die AFR-Funktion von KUNZMANN reguliert automatisch den Vorschub basierend auf der Spindelauslastung und verhindert Überlastschäden.
Benutzerwahl: Ein Schlüsselschalter erlaubt die Auswahl aus drei Betriebsarten, wobei der Schlüssel entnehmbar ist.
Das System ermöglicht es, den Bedienumfang individuell an die Qualifikation des Nutzers anzupassen.
1.) Manueller Betrieb (3-Achs-Digitalanzeige)
- Manuelles Verfahren mit Achsrichtungstasten
- Schrittmaßfunktion
- Definition von Vorschubwerten und Spindeldrehzahlen
- Autom. Vorschub ohne Sollwerteingabe
- Eingabe und Verfahren eines Soll-Positioniersatzes mit Absolut- und Inkremental-/Kettenmaß, Radius-Korrektur
- Optische Restweganzeige
- Grafisches Positionieren
- Anzeige von Spindel- und Achsauslastung
- Werkzeug-, Bezugspunkttabelle
- Antastfunktionen zum Bezugspunkt setzen (Kante, Mittellinie Kreismitte)
- Elektronisches Handrad (Option)
2.) Programmlauf Einzelsatz
Beinhaltet alle Funktionen wie bei „Manueller Betrieb“ und zusätzlich:
- Positionieren mit Handeingabe (MDI)
Eingabe und Verfahren mehrerer Soll-Positioniersätze - Programmieren
- Grafische Simulation
- Programmlauf Einzelsatz
- Orientierter Spindelhalt
(nur in Verbindung mit Späne-Spritzschutzkabine)
Erweiterung des Funktionsumfangs zusätzlich mit:
- Programmlauf Satzfolge (Automatischer Ablauf von Bearbeitungszyklen und NC-Programmen)
- KUNZMANN-Zyklus „Annähernder Kreis und Radius“
Hier finden Sie Produktbroschüren und Layouts zum Download:
![]() | KUNZMANN WF 410 M Produktbroschüre |
| KUNZMANN StateViewer | |
![]() | KUNZMANN WF 410 M Layout |
Wie funktioniert das manuelle Positionieren ohne Programmierkenntnisse?
Dank der intuitiven Eingabemaske müssen keine NC-Codes geschrieben werden. Sie füllen einfach die Positionsdatenfelder aus und wählen zwischen inkrementeller oder absoluter Fahrweise. Die Bewegung starten Sie bequem per NC-Start.
Wie funktioniert das schnelle manuelle Positionieren?
Für maximale Geschwindigkeit nutzen Sie die Maske in Kombination mit dem NC-Start. Nach dem Ausfüllen der Zielkoordinaten verfährt die Maschine die Achsen automatisch. Ein besonderer Zeitvorteil: Die Maske kann für Folgebearbeitungen also für ein erneutes Positionieren geöffnet bleiben.
Wie funktioniert das manuelle Positionieren mit dem Handrad?
Sie geben die Zielposition in der Maske vor und behalten beim Anfahren per Handrad die volle Kontrolle. Eine grafische Restweganzeige unterstützt Sie dabei, die Zielkoordinaten präzise und sicher zu erreichen – ganz ohne Programmieraufwand.
Was ist die grafische Restweganzeige und wie hilft sie beim Positionieren?
Die grafische Restweganzeige fungiert als digitaler Skalenring. Sie unterstützt Sie beim manuellen Verfahren über die Handräder, indem Sie die aktuelle Achsposition als oranges Quadrat darstellt. Sobald Sie die Zielposition exakt erreicht haben, erscheint ein schwarzer Punkt als Bestätigung. Dies ermöglicht hochpräzises Arbeiten ohne ständiges Ablesen von Zahlenwerten.
Wie einfach ist die Heidenhain Streckensteuerung TNC7 go in der Bedienung?
Die Bedienung der Heidenhain Streckensteuerung TNC7 go ist einfach und sehr übersichtlich.
Die Steuerung ist perfekt geeignet für Einsteiger oder auch erfahrene Maschinenbediener, welche sowohl manuell als auch über Zyklen arbeiten möchten.
Durch die benutzerspezifische Bedienoberflächengestaltung ist die Steuerung für jeden Benutzer individualisierbar und ermöglicht eine intuitive und einfache Bedienung.
Warum sind unsere Maschinen besonders auch für Ausbildungszwecke geeignet?
Anwender schätzen die KUNZMANN-Maschinen für die Ausbildung aufgrund des klar strukturierten Maschinenaufbaus, der robusten Maschinentechnik, dem einfachen Handling und der modernsten Steuerungstechnik von Heidenhain und Siemens.
Des Weiteren besteht für jeden Kunden die Möglichkeit seine Maschine mit dem digitalen Ausbildungskonzept EDUCATION4.0 zu erweitern. Die Optionen Hybrid Learning Package, MLS Digital Learning, StateViewer und Digitales Messen bieten vielfältige Lern- und Lehrinhalte.
Ist für die Nutzung von EDUCATION4.0 ein Internetzugang notwendig?
Nein, die Maschinen benötigt im Standard keinen Internetzugang.
EDUCATION4.0 ist ein webunabhängiges System. Ein Internetzugang ist daher für den Betrieb nicht zwingend erforderlich.
Können die Inhalte von EDUCATION4.0 beliebig kombiniert werden?
Hybrid Learning Package, MLS Digital Learning, StateViewer und Vernetzte Messmittel können beliebig kombiniert werden. Hier kann die Maschine und Software kundenspezifisch konfiguriert werden.
Was genau ist das Hybrid Learning Package?
Das Hybrid Learning Package ist ein virtuelles Abbild der realen Maschine. Hier werden der Gesamtaufbau, die verschiedenen Baugruppen der Maschine, sowie auch die Bedienung einfach und verständlich erklärt. Zusätzlich gibt es Wissensabfragen um das erlernte auch direkt anwenden zu können. Ebenso gibt es die Gamification-Spielfunktion um Wissen spielerisch zu vermitteln – alles immer an der realen Maschine oder dem virtuellen Maschinenzwilling. Weitere Details können den Videos auf unserer Website entnommen werden.
Welche Vorteile bietet die MLS-Plattform?
Die MLS-Plattform der Nachwuchsstiftung Maschinenbau ermöglicht es alle Lerninhalte auch mobil jederzeit abrufen zu können. D.h. der Lernende muss nicht an der Maschine stehen, sondern kann die Inhalte jederzeit webbasiert abrufen und abarbeiten. Durch die userbasierte Lizenzzuweisung hat der Ausbilder immer den Lernfortschritt im Überblick.
Welche Vorteile bietet der StateViewer?
Der StateViewer ist das perfekte digitale Dashboard des Maschinenparks. Der User hat die Möglichkeit nicht nur Online-Maschinen sondern auch Offline-Maschinen bequem und einfach anzulegen – von der Fräsmaschine bis zur Bohrmaschine alles im Blick. Dokumenteverwaltung, Wartungsintervalle und Wartungslogbuch, Maschinenberechtigungsverwaltung, Chat-Funktion und vieles mehr sorgen für mehr Digitalisierung im Arbeitsalltag.
Kann der StateViewer den Funktionsumfang der Maschine einschränken?
Die Einschränkung des Maschinenfunktionsumfang ist durch die Nutzung der Berechtigungsverwaltung möglich.
Der Vorgesetzte hat dadurch die Möglichkeit den Funktionsumfang genau auf den Wissensstand des Bedieners zu reduzieren. Drehzahl, Vorschub, Betriebsarten und vieles mehr einfach und individuell einstellbar.
Gibt es Voraussetzungen um den StateViewer nutzen zu können?
Um den StateViewer nutzen zu können müssen die Online-Maschinen ins Firmennetzwerk eingebunden werden – alternativ wäre auch eine Netzwerk-Insellösung möglich. Gerne unterstützen wir hier auch.
Die Software wird dann auf dem Netzlaufwerk abgelegt und kann durch die entsprechend gewünschten User verwendet werden.
Werden Einträge im Wartungslogbuch automatisch erfasst?
Wenn die Wartung an der Maschinensteuerung zurückgesetzt wird, wird automatisch im Wartungslogbuch ein Eintrag erstellt. Hier werden dann auch bestimmte Betriebszeiten automatisch eingetragen.
Ist es möglich Kurznachrichten vom StateViewer an die Maschine und umgekehrt zu senden?
Durch die Chat-Funktion des StateViewer hat man die Möglichkeit Kurznachrichten zwischen StateViewer und Maschine auszutauschen. Es wird hierbei auch immer ein kleiner Chatverlauf angezeigt.
Was versteht man unter vernetzte Messmittel?
Hierbei hat der Ausbilder die Möglichkeit anhand von PDF-Zeichnungen per Software Messprotokolle zu erstellen. Dies funktioniert intuitiv und einfach am PC. Diese werden dann an die Maschine gesendet und dort mit Mahr-Messmittel mit integrated Wireless bearbeitet. Wenn alle Messungen durchgeführt wurden kann dann auf einfache Weise das Protokoll ausgegeben werden und man erhält ein vollständiges Messprotokoll mit visuellen Darstellungen.

WF 410 M EDUCATION4.0
WF 410 M - TNC7 go EDUCATION4.0
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